Joker für kleinere Unternehmen – oder: Branding als Vertriebsunterstützung

Zugegeben: Nicht jeder nennt einen Multimilliardenkonzern sein Eigen oder hat die Möglichkeit, eine Armada von Spezialisten für die perfekte Markenführung zu engagieren. Was aber die meisten Unternehmer aus Mittelstand und Start-up-Szene umso mehr haben, ist eine klare Vorstellung davon, welchen Mehrwert ihre Produkte und Dienstleistungen für ihre Zielgruppe bedeuten. Welche Lösungskompetenz gerade gefragt ist und wie dynamisch sich Märkte verändern – insbesondere im Rahmen digitaler Transformation. Und mehr noch: Welche Herausforderungen ihre Zielgruppe zu bewältigen hat. Das ist die perfekte Basis, um sich Branding zunutze zu machen. Aber die Basis muss in konkrete Tools verwandelt werden, die nach außen und innen wirken. Das dient längst nicht nur dem Imageaufbau, einer schnelleren Wiedererkennbarkeit oder einem zeitgemäßen Auftritt. Der Effekt ist vielmehr ein handfester wirtschaftlicher Vorteil.

Denn Markterfolg ist untrennbar damit verbunden, den eigenen Mehrwert in aller Deutlichkeit mit der Marke in Verbindung zu bringen, die Marke in der Zielgruppe zu platzieren und sie behutsam und sinnvoll den Marktumgebungen anzupassen. Gerade kleinere Unternehmen sollten die Branding-Jokerkarte spielen, um ihren rationalen Verkaufsargumenten auch eine wertebasierte, vertrauensbildende Dimension hinzuzufügen. Zumal der Branding-Prozess aufgrund der agileren Unternehmensstruktur schnell vorbereitet und erfolgreich umgesetzt werden kann. Dann winken ein klares Profil, überzeugte Mitarbeiter mit Ansporn für Engagement und Innovationen und nicht zuletzt nachhaltiges Vertrauen in der Zielgruppe. Kurz: Unternehmen sichern sich durch Branding einen festen Platz im Relevant-Set ihrer Zielgruppe.